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Gelingen und Scheitern zwischenmenschlicher Kommunikation (2017)

Köln: Herbert von Halem.

Zwischenmenschliche Kommunikation ist für das gesellschaftliche Miteinander unverzichtbar und ein allgegenwärtiges Thema wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Überlegungen. Viele der in diversen Ratgebern und Studien vertretenen Theorien beginnen ihre Ausführungen mit der Übertragung des informationstheoretischen Sender-Empfänger-Modells auf den Prozess der zwischenmenschlichen Verständigung. Dieses sehr populäre Modell weist aber nach Ansicht von Henrik Dindas gravierende Mängel auf. Der Autor stellt daher dessen (unbedachte) Übertragung in der vorliegenden Studie umfassend in Frage. Er stützt sich dabei auf semiotische Ansätze von Charles Sanders Peirce sowie der Würzburger Schule der Denkpsychologie – mit besonderem Fokus auf das Werk Karl Bühlers. Sprache avanciert dabei zum Medium der Selbsterfahrung des Menschen und veranschaulicht die Absurdität der bekannten Aussage, man könne »nicht nicht kommunizieren«. Henrik Dindas diskutiert prominente Kommunikationsmodelle und vergleicht diese mit dem Semiotik-Verständnis des irischen Schriftstellers Samuel Beckett, für den Kommunikation ein zentraler Aspekt in seinem Werk war.

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Die Verbindung Oswald Külpes zu Samuel Beckett und Charles Sanders Peirce (2017)

In: C. R. Krauss (Hrsg.). Discipline Filosofiche. La scienza del pensiero. Il realismo filosofico di Oswald Külpe.  Macerata: Quodlibet, S. 64-80.

The article focuses on the works and achievements of the  German structural psychologist Oswald Külpe, trying to provide a fresh account of his ideas of the systematic experimental introspection and how they affected, inter alia, the Irish Nobel Prize winner Samuel Beckett who manifestly included Külpe's thoughts in his novel Murphy. As one of the main representatives of the Würzburg School, Oswald Külpe introduced ideas of a systematic experimental introspection as a new research method in the field of the psychology of thought processes. Külpe's approach revolutionized the experimental psychology and psychological experimentation. These ideas are transferred into Beckett's novel, managing to shift one's attention to the idea that the human conduct is always determined by their own personal objectives. With this, both Beckett and Külpe outline an innovative and holistic view, where the focus lies on studying act as weil as content. The article furthermore draws attention to the connection between Külpe and Charles Sanders Peirce and how his ideas can significantly relate to Külpes ideas of the imageless thought, concentrating on the belief that there is always an objective significance which can be found within experiments of thoughts. In connection with the exploration of seldom-discussed scholars of this School, the article explores the innovative methods that modified ideas and beliefs of Behaviorism, placing special emphasis on the connection of Külpe's ideas and the one's of Charles Sanders Peirce and Victoria Lady Welby. The article shows that the many contributions of Oswald Külpe, including the systematic experimental introspection, imageless thought, mental sets and abstraction, are inevitably intermixed with Peirce' ideas on pragmatism and the study of communication. In conclusion, this article addresses itself to some of the still unresolved questions regarding Külpe's lecture about the ethics of war and seeks to offer new opinions in terms of Külpe's disputable philosophical view.

 


Die Bedeutung einer transferorientierten Lehre an Hochschule (2018)

In: S. Fichtner-Rosada (Hrsg.). Transferdidaktik in Lehre & Prüfung – Konzept und Anwendungen im Hochschulbereich. KCD Schriftenreihe, Band 2. Essen: MA Verlag, S. 1-26.

Die akademische Ausbildung beinhaltet sowohl gegenwärtig als auch zukünftig die Vermittlung einer soliden fachlich-methodischen Basis. Am Beispiel der Digitalen Transformation und den damit verbundenen Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche wird jedoch stärker denn je sichtbar, dass ein Studium in vielen Belangen nur begrenzte Zeit aktuelle Inhalte und Handlungskompetenzen vermitteln kann (Hochschulbildungsreport 2020, Jahresbericht 2018). Je schneller der technologische und der damit verbundene gesellschaftliche Wandel fortschreitet, umso mehr rücken Transfer- und Problemlösekompetenz sowie damit einhergehend die Fähigkeit, selbstständig und selbstgesteuert zu lernen und zu arbeiten, in den Vordergrund. Der vorliegende Band 2 der Schriftenreihe des KCD KompetenzCentrum für Didaktik in der Hochschullehre für Berufstätige an der FOM Hochschule gibt anhand eines Einführungsbeitrages sowie ausgewählter Berichte aus den Innovativen Lehrprojekten einen Überblick zum Stand des Diskurses zur modernen Lehre. Besonderes Augenmerk ist zudem auf zwei internationale Gastbeiträge zu legen, die Praxis- und Wissenschaftsorientierung sowie Weiterbildung an der Hochschule Luzern thematisieren.

Bildquelle: https://www.fom.de/fileadmin/fom/forschung/KCD/FOM-KCD-Schriftenreihe-Band-02-Sabine-Fichtner-Rosada-Transferdidaktik-in-der-Lehre-2018.pdf


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Wissenstransfer und Transferkompetenz in Studium und Lehre (2021)

In: A. Boos, M. van den Eeden & T. Viere (Hrsg.). CSR und Hochschullehre: Transdisziplinäre und innovative Konzepte und Fallbeispiele. Berlin: Springer, S. 97-127.

Dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in die Umsetzung transdisziplinärer und innovativer Konzepte im Hochschulkontext als Antwort auf die Anforderungen nachhaltiger Entwicklung und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Hochschulwissenschaftler und -praktiker erläutern in ihren Beiträgen beispielsweise die Hintergründe und die Umsetzung von forschungsbasiertem Lehren, Reallaboren, Climate Challenges, hochschulweiten Ansätzen zur Institutionalisierung transdisziplinärer Lehre und weiteren lehrbezogenen Innovationen. Das Buch gibt Hochschulpraktikern und Nachhaltigkeitsinteressierten einen Einblick in die Vielfalt der Möglichkeiten zur Einbindung gesellschaftlicher Akteure und zur Weiterentwicklung der Hochschullehre und -forschung.


Kommunikationsmodelle, Zeichen und Verzeichnung (2021, im Druck)

In: A. Eschbach, E. Hess-Lüttich & J. Trabant (Hrsg.). Kodikas/Code. An International Journal of Semiotics. Tübingen: Narr.